Rezension zu „Arthur und die vergessenen Bücher“ von Gerd Ruebenstrunk

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Arthur und die vergessenen Bücher

 

 

 

Arthur und die vergessenen Bücher

 

 

Der Autor:

Gerd Ruebenstrunk wurde 1951 in Gelsenkirchen geboren. Er studierte Psychologie und arbeitete erfolgreich als Werbetexter und TV-Autor, bevor er sich komplett der Schriftstellerei widmete. Sein erstes Buch „Explosion in der Motorenhalle“ erschien im Jahre 2008 beim Loewe Verlag. Nur ein Jahr später folgte der 1. Band  „Arthur und die vergessenen Bücher“ bei arsEdition.

 

 

Buchinhalt:

Der 14-jährige Arthur scheint ein ganz normaler Teenager, der von kleinauf eine ganz große Leidenschaft hegt. Bücher. Stundenlang kann er sich mit einem Buch in die Ecke setzen und in einer Geschichte versinken. Seine Liebe zu Büchern kann er seit ein paar Jahren als Aushilfe in einem Antiquariat ausleben. Er verbringt seine freie Zeit lieber im Geschäft des alten Antiquariatbesitzers namens Bücherwurm, als mit seinen Eltern. Aus diesem Grund darf Arthur sogar in den Ferien nicht nur beim Bücherwurm arbeiten, sondern auch in seinem Haus wohnen. Durch seine Ferienaufenthalte lernt Arthur mit der Zeit auch Bücherwurms Enkelin Larissa kennen. Beide sind im gleichen Alter. Jedoch kann Arthur nicht wirklich viel mit Larissa anfangen und bleibt lieber für sich. Arthur ist dem Bücherwurm stetig dankbar für die Gastfreundlichkeit. Dennoch wundert er sich mit der Zeit immer mehr über den Bücherwurm. Das Geschäft, so weiß Arthur ganz genau, wirft nämlich nicht mal halb so viel ab um sich solche Annehmlichkeiten leisten zu können, wer der Bücherwurm es tut. Und dann sind da noch diese seltsamen Männer, die den Bücherwurm im Laden aufsuchen und mit denen er dann ins Hinterzimmer verschwindet. Arthur hat das Gefühl, der Bücherwurm verbirgt etwas. Und damit scheint er nicht ganz auf dem Holzweg zu sein. Denn eines Tages findet er den alten Antiquar geknebelt und gefesselt in seinem Büro vor. Der ganze Laden ist verwüstet. Als Arthur den Bücherwurm befreit und zur Rede stellt, fängt dieser nur zögerlich an zu erzählen, was geschehen ist. Arthur erfährt von ihm, dass jemand hinter ihm her ist. Er erzählt Arthur von unglaublich machtvollen Büchern….den vergessenen Büchern. Seit vielen Jahrhunderten werden diese Bücher von den sogenannten „Bewahrern“ geschützt. Denn der Inhalt dieser Bücher kann der Person, der sie in die Finger bekommt, viel Macht verleihen. Und es sind Menschen hinter den Büchern her, die nichts gutes im Sinn haben und somit zur Gefahr werden können. Niemand weiß so Recht wo genau sich die Bücher befinden. Doch der Büchwurm ist auf einer heißen Spur, so glaubt er. Und diese führt nach Amsterdam. Da sich der Bücherwurm jedoch aus unerfindlichen Gründen nicht in der Lage sieht, bittet er Arthur und seine Enkelin Larissa nach Amsterdam zu reisen um die Spur zu den vergessenen Büchern aufzunehmen. Und so beginnt bereits kurze Zeit später für Arthur und Larissa eine wahrhaftig abenteuerliche Reise. Die beiden Teenager bekommen Unterschlupf bei Freunden des Bücherwurms und lernen einen geheimnisvollen jungen Mann kennen, der ihnen ganz begierig zur Hilfe eilt. Doch sie müssen stetig auf der Hut sein und geraten in gefährliche Situationen. Von Amsterdam geht es weiter nach Bologna in Italien. Und ihre Verfolger sind ihnen, trotz Vorsicht, immer dicht auf den Fersen.

 

 

Persönliche Meinung:

Ich hatte vorab schon viele gute Meinungen über die Arthur-Bücher gehört und gelesen. Kinderbücher ja, so hieß es, aber ganz bestimmt auch etwas für Erwachsene. Daher war ich schon sehr neugierig, als die Bände bei mir zu Hause ankamen. Vor kurzem lag ich dann mit einem dicken Grippevirus im Bett. Also schnappte ich mir den 1. Band „Arthur und die vergessenen Bücher“ und beschloss mich mit Arthur und Larissa auf abenteuerliche Suche zu begeben. Und das war es auch! Schon nach den ersten gelesenen Seiten war ich sehr angenehm überrascht. Der Schreibstil von Herrn Ruebenstrunk ist sehr flüssig, spannend und angenehm. Es war ein leichtes für mich, der Geschichte zu folgen. Der Spannungsfaktor wuchs von Seite zu Seite. Auch die Charaktere schließt man schnell ins Herz. Ich bibberte mit ihnen mit, wenn sie mal wieder kurz davor waren geschnappt zu werden. Und Arthurs Mißtrauen Unbekannten gegenüber konnte ich sehr gut nachempfinden. Wobei ich Larissa gerne öfters mal an der Schulter genommen und geschüttelt hätte. Halt weil sie gleich so vertrauensseelig war. Ja,  Arthur und Larissa könnten wirklich nicht unterschiedlicher sein. Larissa ist immer auf Zack, eine Quasselstrippe, die Artur ziemlich auf den Geist geht. Arthur ist ein Grübler und manchmal auch sehr pessimistisch. Und trotzdem entpuppten sich die beiden als „Dreamteam“ auf ihrer Abenteuerreise. Ein riesen Lob möchte ich an Herrn Ruebenstrunk für seine hervorragenden Erklärungen geben. Dank dieser hatte ich wirklich das Gefühl mit Larissa und Arthur die Städte Amsterdam und Bologna zu entdecken. Da bekam ich wirklich Lust mein Krankenlager zu verlassen und mich in den nächsten Zug nach Amsterdam zu setzen. 😉 Restlos begeistert haben mich die wundervollen Illustrationen. So bekam der Bücherwurm, Larissa und Arthur sowie die Verfolger ihre Gesichter und die Fantasie wurde noch mehr beflügelt. Ich liebe Bücher mit Illustrationen! Für mich ist „Arthur und die vergessenen Bücher“ nicht nur ein Buch für die Kleinen, sondern auch für die großen abenteuerlustigen Leser. Dank des durchwegs spannenden und zeitgemäßem Schreibstils von Gerd Ruebenstrunk ist der 1. Arthur-Band ein wirklich gelungenes Lesevergnügen. Der 2. und 3. Band stehen schon in meinem Regal, und ich freu mich drauf wieder mit Arthur und Larissa auf Reisen zu gehen.

Zu guter Letzt möchte ich noch jedem, der/die sich über Arthur und seinen Autor Gerd Ruebenstrunk informieren möchte, das Interview ans Herz legen. Es hat zumindest mich auf diese außergewöhnliche Buch-Trilogie aufmerksam gemacht.

 

 

Mein ganz großer Dank für die vertrauensvolle Bereitstellung dieses schönen Buches geht an den arsEdition Verlag!

 

 

Buchtitel: Arthur und die vergessenen Bücher

Seiten: 384 (gebundene Ausgabe)

Verlag: arsEdition

ISBN: 978-3-7607-3628-0

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