Rezension zu „Riley – Das Mädchen im Licht“ von Alyson Noël

Kategorie: Rezensionen, Up(to)date | 4 Nestgeflüster

 

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Riley – Das Mädchen im Licht

 

 

Die Autorin:

Alyson Noël hat mit ihrer 6-teiligen Evermore-Serie bereits große Erfolge feiern können. Auf Anhieb eroberte sie die internationalen Bestsellerlisten und somit unzählige Leserherzen. Während sie die Geschichte von Ever, derHauptprotagonistin aus den Evermore Romanen, niederschrieb entwickelte sie eine derart große Schwäche für Riley (Evers Schwester, die zu Beginn stirbt), dass Alyson entschloß ihr auch eine eigene Serie zu geben. Mit „Riley – Das Mädchen im Licht“ ist nun der Startschuss einer neuen Serie gefallen.

Buchinhalt:

Nachdem die 12-jährige Riley bei einem Unfall gestorben ist, hätte sie längst über die Brücke gehen sollen. Doch sie wollte nicht gehen, kein Abschied nehmen von ihrer Schwester Ever. Und so verweilte sie eine Weile dort im Schattenland zwischen dem Ort, wo sie als Tote hätte hingehen müssen und der Erde. Doch nun ist alles anders. Sie schaffte den Gang über die Brücke und ist angekommen im „Hier und Jetzt“. Der Ort an den alle Menschen nach dem Tod gehen. Glücklich ist Riley endlich bei ihren Eltern und ihrem süßen Hund Buttercup zu sein. Doch dieses Gefühl währt nicht lange. Denn nach einem äußerst seltsamen ersten Schultag (ja ganz richtig, vor der Schule ist man nirgends sicher) wird ihr eine Aufgabe zugewiesen. Von nun muss sie als Seelenfängerin den verlorenen Seelen, die den Weg noch nicht über die Brücke gehen wollten, dabei helfen diese Schritte endlich zu wagen. Und es ist kein geringerer als Bodhi, laut Riley der langweiligste Junge im „Hier und Jetzt“, der ihr Führer und Lehrer sein soll. Gemeinsam mit ihm und Buttercup macht sie sich auf den Weg zu ihrer ersten verlorenen Seele…zurück zur Erdebene.

Persönliche Meinung:

Anfangs war ich nicht sicher, ob ich der Geschichte um Riley folgen könnte. Denn die Serie ist ein sogenannter „Spinoff“ (zu Deutsch: Ableger) von der überaus erfolgreichen Serie Evermore. Diese wiederum habe ich nämlich noch nicht gelesen. Dennoch zog mich das Cover und die Kurzbeschreibung magisch an und ich wollte es unbedingt versuchen.

Das Buch beginnt damit, dass die kleine Riley im „Hier und Jetzt“ aufwacht. So wird von allen das Jenseits genannt. Dort ist sie seit kurzem bei ihren Eltern, die genau wie sie und ihr süßer Labrador Buttercup, nach einem Unfall gestorben sind. Im „Hier und Jetzt“ warteten ihre Eltern und Buttercup bereits auf Riley. Diese hatte es sehr schwer sich von ihrer großen Schwester Ever zu lösen. Doch Riley ist bereit sich auf diese neue Welt ein zu lassen. Sie findet es cool, was für Möglichkeiten man dort hat. Die Autorin Alyson Noël gibt uns durch Rileys Art eine schöne Rundführung durch diesen Ort. Im „Hier und Jetzt“ glaubt Riley tun und lassen können, wonach ihr der Sinn ist. Jedoch wird ihr gleich am ersten Tag der Wind aus den Segeln genommen. Denn die Kleine muss sich bewähren. Sie wird unfreiwillig zur Seelenfängerin ernannt und muss sich zudem mit dem Jungen Bodhi, der ihr Lehrer ist, rumschlagen. Riley bringt den Leser durch ihre frechen, aufmüpfigen Sprüche oft zum Schmunzeln. Der Schreibstil von Alyson Noël ist modern, unklompliziert und erfrischend zu lesen. Für mich las es sich, als ob eine Zwölfjährige mit mir sprach…zickig, frotzelig, frech, aber auch richtig süß. Durch ihre Entwicklung im Job als Seelenfängerin legt sie jedoch all zu unüberlegte Äußerungen und Beleidigungen ab. Riley fängt an, bedachter zu reden und gesteht sich Fehler ein. Wirkte sie am Anfang egoistisch und selbstbezogen, so reift sie im Laufe der Geschichte. Diese Reife kann man vorallem der wichtigen Aufgabe verdanken.

Mit diesem Buch kann der Leser angenehme Stündchen verbringen, ohne den Kopf anzustrengen. Nachdem ich zuvor einige dicke „Schinken“ gelesen hatte, ist Riley mit nur ca. 190 Seiten genau das richtige Buch für mich gewesen. Der Spannungsfaktor hat jedoch einige Zeit auf sich warten lassen, da Riley sich verständlichlerweise in Ruhe in ihrem neuen „Leben“ und ihrer Aufgabe zurecht finden musste. Jedoch gab es auch dann, als es zu spannenderen Handlungen gab, für mich nicht unbedingt den „Wow Effekt“. Da wo die Spannung so hoch ist, dass die Luft knistert…das fehlte mir. Ich hoffe jedoch sehr, dass sich mit dem 2. Band, der auch noch im Sommer diesen Jahres erscheinen soll, beim lesen mehr elektrisierende Luft um mich legen wird.

Als Fazit kann ich sagen, es ist eine süße Geschichte die für leichte Abwechslung sorgt, der aber noch ein bisschen mehr Spannungsgefühl nicht geschadet hätte. Ich bin in hoffnungsvoller Erwartung auf den 2. Band „Riley – Im Schein der Finsternis“. 🙂

Mein herzlicher Dank für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars geht an Page & Turner / Random House!

 

Buchtitel: Riley – Das Mädchen im Licht

Seiten: 192 (Broschiert)

Verlag: Page & Turner

ISBN: 978-3442203833

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    4 Nestgeflüster zu “Rezension zu „Riley – Das Mädchen im Licht“ von Alyson Noël”

    1. myriel am 20. Februar 2011 um 10:23 Uhr

      Hm, also ich lass Riley erstmal auf meiner Wunschliste stehen, aber ich habe nicht vor es in naher Zukunft zu kaufen. Auch weil ich den Preis für so wenige Seiten schon echt heftig finde. Da gibts im Moment einfach zu viele andere tolle Bücher, die Priorität haben.
      Aber trotzdem eine schöne Rezi 🙂

    2. Lariel am 18. Februar 2011 um 12:31 Uhr

      Ich fand ja schon, dass bei Evermore der Kracher gefehlt hat. Werde auch Band 2 nie lesen. Riley ging mir in Evermore auch tierisch auf den Keks (gerade bzgl. ihrer aufmöpfigen Sprüche)….
      Ich sollte mir doch noch mal überlegen, meinen Dshini Wunsch auf ein anderes Buch zu ändern. :/

    3. Fabella am 17. Februar 2011 um 11:23 Uhr

      Hmm, ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das lesen mag, auch wenn Deine Rezension gut klingt – aber ich mag diese Ableger nicht wirklich und kenne zumindest die ersten 3 Teile von Evermore (da muß ich mal was dran ändern 😉 ).

      Mal sehen … aber ich glaube nicht …

      • Sandy am 17. Februar 2011 um 13:38 Uhr

        Na, meine Rezi hat auch Kritikpunkte aufgezeigt. Mir fehlte halt so der richtige „Kracher“. Wenn dir die Evermore-Bücher gefallen haben, könntest du vielleicht Riley auch mögen.

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