Rezension zu „Strange Angels: verflucht“ von Lili St. Crow

Kategorie: Rezensionen, Up(to)date | 1 Nestgeflüster

Strange Angels: verflucht

Die Autorin:

Lili St. Crow ist das Pseudonym der amerikanischen Autorin Lilith Saintrow, das sie für ihre actiongeladenen, spannenden Jugendromane verwendet. Sie wurde in New Mexico geboren und bereiste in ihrer Kindheit als Tochter eines Air-Force-Soldaten mit der Familie die Welt. Heute lebt Lilith mit ihrer Familie und einem Haufen Katzen in Vancouver. “Strange Angels: verflucht” ist der Auftakt einer Reihe um Protagonistin Dru Anderson. Der 2. Band „Strange Angels: verraten“ wird bereits im Herbst 2011 ebenfalls im PAN-Verlag erscheinen.

Buchinhalt:

Für die junge Dru Anderson und ihren Vater ist ein permanenter Wohnsitz völlig unrealistisch. Alles in ihrem Leben ist unrealistisch. Sie leben das Leben von Vagabunden. Wo immer sie sich niederlassen, gibt es nur ein Ziel für Dru’s Vater: das übernatürliche Böse finden, vernichten und danach schnell wieder verschwinden. Für Dru ist da ein Leben voller High School Partys mit den Freunden natürlich unmöglich. Und das ist für sie auch gut so, denn ihr ist durchaus bewusst, dass sie anders ist. Und nicht nur, weil ihr Vater bösartige Wesen jagt. Sie selbst ist etwas besonderes…sie besitzt diese „Gabe“. Eines Tages wird jedoch Dru’s bisheriges Leben umgekrempelt. Ihr Vater kommt eines Abends nicht von einer seiner „Touren“ wieder und Dru wird unter Angst und Verzweiflung bald bewusst, dass ihm etwas zugestossen sein muss. Einer ihrer Träume festigt die Angst. Als sie aufwacht, merkt sie das jemand in ihr Haus will. Es ist ihr Vater…ermordet und als Zombie wieder zurückgekehrt. Und er möchte nur eines: Dru umbringen. Doch es gelingt ihr die Flucht nach vorn. Vollkommen verzweifelt findet kurze Zeit später ihr Schulkamerad Graves, ein düsterer Gothic Typ, sie. Er nimmt Dru mit zu sich, peppelt sie auf, will ihr einfach helfen. Doch Graves wird bald klar, dass er mit seiner Hilfe für Dru, sich selbst auch ein gewaltiges Problem aufhalst…Die beiden stürzen fortan von einer Gefahr in die Nächste, und finden dabei nicht nur ungeheuerliches über Dru’s wahre Herkunft heraus.

„Es gibt einen Bereich zwischen Schlafen und Träumen, in den bisweilen Dinge eindringen – keine richtigen Träume, keine echten Vorahnungen, sondern seltsame Mischungen aus beidem..“

 

Meine persönliche Meinung:

Mich hatte die Kurzbeschreibung des Buches sofort in den Bann gezogen. Mitte letzter Woche begann ich „Strange Angels: verflucht“ und war das erste Drittel doch schon einige Male verwirrt. Ich weiß garnicht richtig, wie ich das am besten formulieren soll. Der Schreibstil der Autorin ist gut, jedoch kam ich bisweilen etwas von der Spur ab und war verwirrt. Nach etwa 70 Seiten, kam dann für mich wieder mehr Struktur rein. Ich hatte das Gefühl der Handlung besser folgen zu können. Der Spannungsbogen wurde dann auch wirklich gut und es ging rasant weiter. Die zweite Hälfte des Buches reißt da wieder eine Menge raus. Einen Kritikpunkt noch: mir sind manchmal die Wiederholungen etwas bitter aufgestossen.

Zu Protagonistin Dru selbst kann ich sagen, dass ihre Reaktion auf den Tod ihres Vaters sehr sehr authentisch war. Sie trägt wirklich einen furchtbaren Schock davon (was durchaus nachvollziehbar ist). Dru lässt die Trauer zu. Sie vermisst ihren Vater wahnsinnig und ist sich sehr darüber im klaren, nun vollkommen auf sich allein gestellt zu sein. Trotzdem schlägt sie sich tapfer durch und zeigt Mut und den Willen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Wer mich absolut begeistert hat, ist Graves. Durch ihn hat Dru nach dem Tod ihres Vaters einen Freund und Vertrauten an der Seite. Er verleiht der Geschichte das gewisse „Etwas“ und bringt Humor in die Handlungen. Dank ihn habe ich so einige Mal gekichert. Auch Dru hat durch seine Art sogar hin und wieder lächeln können. Und dann taucht noch der mysteriöse Dymphire Christophe auf. Und ich muss gestehen: ich bin Team Graves. 😉

Das Cover das Buches verdient hier nochmal eine kleine Lobeshymne. Als ich das Buch in den Händen hielt, war ich hin und weg. Wie aus Samt fühlt sich der schön gestaltete Umschlag an. W.U.N.D.E.R.V.O.L.L.!!

Obwohl ich nicht vollends begeistert bin, weil es sich zunächst zu konfus las und mich die Wiederholungen störten, werde ich definitiv den 2. Band „Strange Angels: verraten“ lesen. Denn das Ende von „Strange Angels: verflucht“ bietet einen Cliffhanger der mich neugierig macht. Wir dürfen also gespannt sein auf den Herbst 2011. 😉

Mein großer Dank geht an den PAN Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

 

 

Buchtitel: Strange Angels: verflucht

Seiten: 384 (gebundene Ausgabe)

Verlag: PAN

ISBN: 978-3-426-28345-5

 

 

 

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    1 Nestgeflüster zu “Rezension zu „Strange Angels: verflucht“ von Lili St. Crow”

    1. Fabella am 7. Mai 2011 um 06:03 Uhr

      Ja, den Anfang des Buches mochte ich auch nicht ganz so, da ging es mir wie Dir.

      Aber ich bin eindeutig Team Christophe … da setzt irgendwie schon die Wiederholung von Twilight ein … 🙂

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