Rezension zu „Sternenwandler“ von Tracy Buchanan

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Sternenwandler

 

 

 

Die Autorin:

Tracy Buchanan’s Karriere begann zunächst in der PR-Branche. Doch einige Zeit später entschloss sie sich dazu, die Welt des harten Kommerzes hinter sich zu lassen. Sie ging zurück zur Uni und studierte Englische Literatur in London. Nach ihrem Abschluß schrieb Tracy als Journalistin für diverse Magazine. Heute arbeitet sie für die britische Open University sowie die BBC. Tracy lebt mit ihrem Mann und ihrem Jack-Russell-Terrier Archie in Buckinghamshire. Ihr Debütroman „Sternenwandler“ ist beim Piper Verlag erschienen.

 

Buchinhalt:

Von außen wirken die Hamiltons wie eine ganz normale Familie. Doch dem ist nicht so. Tori Hamilton weiß es besser. Das ist auch der Grund, weshalb sie sich am Abend vor ihrem 16. Geburtstag aus dem elterlichen Haus schleicht. Bloß weg von den lauten Streitigkeiten ihrer Eltern. Toris nächtlicher Ausflug führt sie aufs Feld, wo sie oft hingeht um allein zu sein und sich ihren Tanzübungen zu widmen. Dort kann sie einfach sein, ohne unter der Fuchtel des kontrollsüchtigen Vaters zu stehen. An diesem späten Abend jedoch ist alles anders. Tori ist nicht allein auf dem Feld. Sie wird von einer Bande Jungs angemacht und bedroht. Plötzlich schnellt aus dem Nichts ein Pferd herbei. Es stellt sich Liam, dem Anführer der Jungs, in den Weg um Tori zu schützen. Das wunderschöne Pferd schafft es, die Angreifer in die Flucht zu schlagen. Doch bleibt seine Rettungsaktion nicht ohne Folgen. Das Pferd ist verletzt und liegt ohne Bewusstsein auf dem Boden. Dann geschieht das Unglaubliche; vor Toris Augen beginnt das Pferd zu schimmern und verwandelt sich plötzlich. Sekunden später liegt kein Tier mehr vor ihr sondern ein Junge…ein sehr nackter und charismatischer Junge. Tori glaubt zunächst nur an Einbildung. Doch nein…es ist tatsächlich ein Junge und er kommt Tori zudem noch sehr bekannt vor. Ist das nicht der Neue aus ihrer Schule? …Cam Chase? Nachdem klar ist, dass Cam keinen größeren Schaden davon getragen hat, verschwindet er wieder und lässt Tori vollkommen verwirrt zurück. Tage später begegnen die beiden einander wieder. Wenig später erfährt Tori von Cam, dass er ein Gestaltenwandler ist. Und mit diesem Geständnis beginnt die Gefahr. Tori und Cam kommen einander nicht nur sehr nah und verlieben sich rettungslos, sie müssen sich auch Gefahren stellen. Und diese drohen gerade von der Firma Altus…der Arbeitgeber von Toris Vater.

 

 

„…Vielleicht seid ihr alle Sternenwandler!“
Er lächelte: „Sternenwandler. Das gefällt mir.“

 

 

 

Persönliche Meinung:

Mit dem Buch „Sternenwandler“ bediente sich die Autorin Tracy Buchanan einer Figur aus dem Fantasy-Genre: dem Gestaltenwandler. Sicherlich werden Gestaltenwandler zur Genüge in Fantasy Geschichten verarbeitet. Doch Tracy Buchanan hat meiner Meinung nach nichts desto trotz mit Cam Chase eine wirklich sehr gelungene Romanfigur erschaffen.

Die Autorin schrieb die Geschichte aus Sicht der weiblichen Protagonistin Tori Hamilton. Dadurch bekommt der Leser eine sehr gute Vorstellung, wie es in Tori aussieht und was sie gefühlsmäßig durchmacht. Und das ist eine Menge. Tori lebt nicht in einer sorglosen Umgebung. Sie muss tagtäglich mit anschauen, wie ihr Vater unter schlimmen Jähzornanfällen ihre Mutter verprügelt. Sie möchte ihrer Mutter helfen, hat jedoch Angst selbst die Wut des Vaters am eigenen Leib zu erfahren. Ihr Rettungsanker sind ihre beiden besten Freundinnen und das Tanzen. Doch dann erscheint Cam auf der Bildfläche um ihr zur Hilfe zu eilen. Nur ist Cam in dem Moment noch ein Pferd. Nachdem jedoch Tori hautnah mit erlebt, wie sich Cam vor ihr wieder von einem Tier in seine Menschengestalt verwandelt, gerät Toris gesamte Welt außer Kontrolle. Denn kurze Zeit später kommen die beiden einander nicht nur näher und verlieben sich, sondern geraten auch in Gefahr. Denn Cam ist nicht grundlos in Middleton aufgetaucht. Er muss in das hochgesicherte Gebäude der Firma Altus. Doch für die Sicherheit des Unternehmens ist ausgerechnet eine Person zuständig: Toris Vater.

Ich muss sagen, dass mich an diesem Buch alles begeistert hat. Bis auf einen Faktor: es gab ein Ende. Ein natürlich gemeines Ende. Ansonsten haben mich die Charaktere komplett überzeugt. Allen voran Tori, die unglaublich symphatisch und glaubwürdig rüberkommt. Und natürlich ganz wahnsinnig in Cam verliebt ist. Cam….*seufz* Dieser junge Bursche hat sich zu meinem Liebling unter den paranormalen Wesen gemausert. Er ist, natürlich, unglaublich gutaussehend und charmant, und sorgt sich um seine Mitmenschen. Jedoch ist er ebenso ein ‚mit-dem-Kopf-auf-Tempo-180-gegen-die-Mauer‘ Typ der sich von seinem waghalsigen Vorhaben gegen Altus vorzugehen, und seinen Bruder zu retten, nicht abbringen lässt.

Diese Geschichte kann mit unglaublich viel Spannung, Liebe und sehr viel Leidenschaft dienen. Es gibt Bösewichte, bei denen ich während des Lesens vor mir her gegrummelt und geflucht habe. Ob Tracy Buchanan ein Sequel plant? Ich denke mal schon. Schön wär es. Kurzum: Sternenwandler war ein absolutes Highlight für mich und ich kann jedem empfehlen dieses Buch zu lesen. KAUFEN!! 😀

Website Empfehlung: http://www.tracybuchanan.de/

 

 

Buchtitel: Sternenwandler

Seiten: 352 (Taschenbuch)

Verlag: Piper

ISBN: 978-3492259453

 

 

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    1 Nestgeflüster zu “Rezension zu „Sternenwandler“ von Tracy Buchanan”

    1. Fabella am 13. Mai 2011 um 08:10 Uhr

      Ja, mir gefiel es auch unwahrscheinlich gut und ich würde mich freuen, wenn noch was kommt.

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