Rezension zu „Arthur und der Botschafter der Schatten“ von G. Ruebenstrunk

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Achtung! Diese Bewertung beinhaltet bisweilen Spoiler!!

 

 

 

Arthur und der Botschafter der Schatten

 

 

 

Der Autor:

Gerd Ruebenstrunk wurde 1951 in Gelsenkirchen geboren. Er studierte Psychologie und arbeitete erfolgreich als Werbetexter und TV-Autor, bevor er sich komplett der Schriftstellerei widmete. Sein erstes Buch “Explosion in der Motorenhalle” erschien im Jahre 2008 beim Loewe Verlag. Im Jahr 2009 wurde der 1. Band  ”Arthur und die vergessenen Bücher” bei arsEdition veröffentlicht. Nur ein Jahr später folgte das 2. Buch aus der Trilogie “Arthur und der Botschafter der Schatten”.

 

 

 

Buchinhalt:

Ein Jahr ist vergangen, seit Arthur sich mit seiner Freundin Larissa auf die wahrhaftig abenteuerliche Suche nach dem Buch der Antworten begeben hat. Von einer nervenaufreibenden Jagd durch Amsterdam ging es weiter nach Bologná. Viele Fragen taten sich auf. Und die sogenannten Sucher, die das Buch der Antworten für ihre zweifelhaften Zwecke einsetzen wollten, machten es Arthur und Larissa dabei noch schwerer. Bis sie tatsächlich vor des Rätsels Lösung zu stehen schienen. In Arthurs Leben ist sei dem Ende der Suche wieder Ruhe eingekehrt. Er arbeitet nach der Schule wieder im Antiquariat von Johann Lackmann alias der Bücherwurm. Es ist Sommer und Arthur geniesst die Ferien. Doch plötzlich steht ein alter Bekannter, Pontus Pluribus, im Antiquariat des Bücherwurms. Pontus, der eigentlich nicht wirklich ernst zu nehmen ist, rückt Arthur auf die Pelle und erzählt ihm etwas von Schatten die wieder aufgetaucht sind. Diese Schatten sind einer Legende nach Wesen, körperlose Gestalten, die durch den Besitz der Vergessenen Bücher große Macht erlangen wollen. Arthur tut das Gerede des alten Mannes als verrücktes Geschwätz ab. Als er dem Bücherwurm davon erzählt, scheint dieser beunruhigt. Und dann erfährt er von seiner Freundin Larissa auch noch, dass diese eine mysteriöse Nachricht erhalten hat. Vor zehn Jahren verschwanden Larissa Eltern bei einer Exkursion spurlos und wurden für Tod erklärt. Der uminöse Unbekannte behauptet jedoch zu wissen, dass ihre Eltern nicht nur lebten sondern auch wo sie sind. Für Larissa steht sofort fest, dass sie dieser „Person“ das liefern wird, was er/es will, um ihre Eltern wieder sehen zu können. Arthur ist garnicht wohl bei der Sache und schlägt vor, sie zu begleiten. Und so begeben die beiden sich wieder auf die Suche…dieses Mal auf die Suche des Buches der Wege. Erste Hinweise führen sie nach Córdoba/Spanien. Doch was werden sie dort wirklich finden?

 

 

 

Persönliche Meinung:

Seit dem Arthur vor einem Jahr die Welt der Vergessenen Bücher entdeckt hat, ist viel geschehen. Er ist mit seiner Freundin Larissa, Enkelin des Bücherwurms, quer durch Europa gereist um das Buch der Antworten zu finden. Dieses musste in Sicherheit gebracht werden vor Madam Sliwitsky. Nach dem Ende dieser Reise scheint für Arthur alles wie gehabt. Doch dann erscheint Pontus Pluribus auf der Bildfläche. Die Schattenwesen sollen gesichtet worden sein. Arthur hält den alten Mann zunächst für verrückt. Schattenwesen? Das ist doch nur eine Legende. Hokuspokus. Doch als der Bücherwurm auf diese Neuigkeiten äußerst beunruhigt reagiert und Larissa mit einer uminösen Nachricht nach Hause kommt, wird auch Arthur hellhöhrig. Larissa wird ein Brief übergeben, der von ihren Tod geglaubten Eltern zu sein scheint. Das „Wesen“ möchten einen Deal eingehen. Larissa und Arthur sollen das Buch der Wege ausfindig machen. Dafür bekommt Larissa ihre Eltern zurück. Und von da an gilt für das Mädchen nur noch eines, dieses Buch beschaffen…koste es was es wolle. Arthur fühlt sich von Anfang an nicht wohl, tritt jedoch mit Larissa die Reise an. Diese Reise führt die beiden zunächst ins spanische Córdoba. Doch auch auf dieser Suche befinden sie sich nicht allein. Denn das Buch der Wege ist wie alle Vergessenen Bücher für einige Menschen der Inbegriff von Macht und Prestige.

Im 2. Band der Arthur-Trilogie geht es nicht weniger rasant her, wie in seinem Vorgänger. Ganz im Gegenteil. Es geht auch schon mal ruppiger zur Sache. Die Freundschaft zwischen Arthur und Larissa wird zudem auf eine harte Probe gstellt. Larissa verändert sich zunehmend. Sie zieht sich mehr und mehr von Arthur zurück, reagiert gereizt und geht bei jeder Kleinigkeit an die Decke. Arthur, der seiner Freundin nur helfen möchte, leidet unter dieser Distanz zu ihr. Zudem tappt er immer wieder im Dunkeln. Doch auch tatkräftige Unterstützung bekommen die beiden wieder.

Gerd Ruebenstrunk hat mich durch seinen packenden Schreibstil wieder auf eine faszinierende Reise gebracht. Ganz wundervoll und interessant sind die sehr detaillierten Beschreibungen der Städte Córdoba (Spanien) und Dubrovnik (Kroatien) und deren jeweilige Geschichte. Dies zeichnet die wundervolle Reihe um Arthur nur noch mehr aus. Auch ein wundervolles Highlight sind wieder die Illustrationen im Buch.

Herr Ruebenstrunk hat natürlich noch jede Menge Fragen offen gelassen, die hoffentlich im letzten Band „Arthur und die Stadt ohne Namen“  beantwortet werden. Für mich war der 2. Band wieder ein Lesegenuss.

 

Meine Rezension zu „Arthur und die vergessenen Bücher“ findet ihr HIER.

Buchtrailer Arthur und die vergessenen Bücher

 

 

 

Buchtitel: Arthur und der Botschafter der Schatten

Seiten: 416 (gebundene Ausgabe)

Verlag: arsEdition

ISBN: 978-3-7607-5190-0

 

 

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