Rezension zu „How my Summer went up in Flames“ von Jennifer Salvato Doktorski

Kategorie: Rezensionen, Up(to)date | 7 Nestgeflüster

 

 

How my Summer went up in Flames

 

How my Summer went up in Flames

Autorin: Jennifer S. Doktorski

Seiten: 320 (Kindle Edition)

Verlag: Simon Pulse

Sprache: Englisch

Erst-Vö.: Mai 2013

ASIN: B008J4GTN6 (ebook)

ISBN:  978-1442459397 (Taschenbuch)

 

 

 

Die Autorin…

Jennifer Salvato Doktorski ist freischaffende Schriftstellerin, die schon Artikel und Kurzgeschichten für diverse Magazine wie Cosmopolitan geschrieben hat. Jennifer wollte schon immer Schriftstellerin werden und hat unter anderem auch schon als Redenverfasserin, Ghostwriter, Buchhalterin in einer Lampenschirm Manufraktur und Verkäuferin gearbeitet.

Ihr Debüt „How my Summer went up in Flames“ wurde bei Simon Pulse Publishings im Mai 2013 veröffentlicht. Jennifers zweite YA-Novel „Famous last words“ ist Anfang Juli 2013 bei Henry Holt Books for Young Readers erschienen.

 

Mehr Infos auf der tollen Autoren Website: http://www.jendoktorski.com/

 

 

 

Der Plot…

Rosie war schon immer sehr impulsiv. So war es auch keine böswillige Absicht, das Auto ihres untreuen Ex-Freunds in Brand zu setzen. Und sie hätte nie gedacht, dass ihre penetranten Versuche Kontakt zu ihrem Ex aufzunehmen, von diesem als Stalking angesehen wird. Doch die einstweilige Verfügung gegen sie und ein Gerichtstermin sagen etwas anderes.

Um die Distanz bis zur Anhörung und Urteilsverkündung zwischen Rosie und ihrem Ex zu schaffen, schicken Rosies Eltern sie kurzerhand auf einen Roadtrip quer durch die Staaten. Die Idee stammt natürlich von ihrem gutmütigen Nachbar und Jugendfreund Matty. Doch die leidenschaftliche, unvernünftige Rosie unter Kontrolle zu kriegen, dürfte für Matty, Spencer und den äußerst attraktiven Logan eine Herausforderung werden. Denn Rosie ist alles andere als begeistert von ihrem bevorstehenden Abenteuer und will nur nach Hause.

 

 

 

Meiner Ansicht nach…

Wer hat nicht in seiner Teenagerzeit Fehler gemacht? Kleine und nichtig scheinende Fehler, genauso wie die ganz Großen. Auf letztere, große Fehler blicken wir heute mit tiefster Reue zurück. Vielleicht bereut man sogar dem Ex-Freund nach einer üblen Trennung nochmal eins übergebraten zu haben?! Manche Frau meint sogar mit fahrlässiger Sachbeschädigung Gerechtigkeit zu erlangen. Rosalita Catalano (alias Rosie) ist so ein fiktionales Beispiel eines Totalausfalls. Das Hirn bekommt nicht genügend Sauerstoff und die Emotionen schreien ‚Rache‘. Das Ergebnis eines solchen Gefühlsausbruchs ist das – durch Rosie – vermeintlich abgefackelte Auto ihres untreuen Ex-Freundes Joey. Zudem hat sie ihm eine SMS zu viel geschickt. Prompt klagt der sie nicht nur wegen Sachbeschädigung sondern gleich noch Stalking an.

Meine Eltern hätten mich ja in ein Internat gesteckt…irgendwo am A. der Welt, wo es die männliche Spezies nicht gibt. Rosies Eltern machen sich ganz sicher auch ihre Sorge und entschließen daher, dass ihre Tochter dringendst Distanz braucht. Mit drei Jungs in einem schäbigen Auto quer durch die Staaten soll sie reisen. Strafe, oder Segen? „Segen“, dachte ich am Anfang. Die unter Liebeskummer leidende Rosie findet das allerdings überhaupt nicht witzig. Auch Logan und Spencer, Freunde von Rosies Jugendfreund Matty, sind nicht sehr happy darüber, dass ein Mädchen im Auto mitfährt. Das riecht förmlich nach Ärger. Ich persönlich – total in Roadtrip Stimmung – rieb mir glücklich die Hände.

In ihrem Debüt schreibt Jennifer Salvato Doktorski über flammende erste Liebe, was passiert wenn diese nicht mehr erwidert wird, wie Frau im schlimmsten Fall reagieren kann und welche Lektionen sie daraus ziehen muss. „How my Summer went up in Flames“ hat mich sehr positiv überrascht. Diese Novelle wird getragen von super tollen Charakteren und wie sie auf ihrem Weg quer durch das Land, einander kennenlernen bzw. näher kommen.

Zuerst befürchtete ich, dass mir Rosie schrecklich auf die Nerven gehen könnte. Nach kurzer Zeit verflüchtigte sich dieses Gefühl. Die 17-jährige trägt, dank ihrer lateinamerikanischen/italienischen Wurzeln, eine tiefe Leidenschaft in sich. Diese Leidenschaft wird ihr zum Verhängnis. Was Rosie aber auch noch ausmacht sind ihre Unsicherheiten und die Liebe zu ihrer Familie und den Freunden. So ist Rosie kein garstiges Biest, wie ich vor dem Lesen dachte. Sie hat einfach nur die Kontrolle verloren. Es war schön sie zu begleiten und zu erleben, wie sie sich entwickelt.

Die drei Jungs habe ich einfach geliebt. Da ist Jugendfreund Matty, der praktisch bei den Catalanos lebt. Ein liebevoller Freund, der sich große Sorgen um Rosie macht und sie mitnehmen möchte auf den Roadtrip mit seinem Kumpel Spencer und dessen Bruder Logan. Spencer ist, wie Matty, ein ziemlicher Nerd aber war mein persönlicher Liebling. Logan fällt Rosie durch sein attraktives Aussehen als erstes auf. Doch entpuppt er sich für sie als schwierigen, launischen Zeitgenossen. Verständlich. Doch blickt man hinter diese Fassade, entdeckt man mehr. Manches Mal taten die Jungs mir wirklich leid. Rosie hat es ihnen oftmals schwer gemacht.

Was ich auch an dieser Geschichte geliebt habe, war der Bezug zwischen Rosie, ihrer Familie und ihrem Hund Pony. Trotz der Entfernung wurden sie stets mit eingebunden.

Die Grundstimmung von „How my Summer went up in Flames“ ist sehr angenehm. Der Erzählstil liest sich sehr leicht. Ich flog binnen eines Tages durch das Buch. Wer also gerne eine witzige, sehr gefühlvolle Geschichte für zwischendurch lesen möchte, wird mit Jennifer S. Doktorskis Debüt sehr kurze und schöne Lesestunden haben.

 

 

 

Tacheles…

Salvato Doktorskis Debüt ist ein Pageturner mit wunderbar erfrischenden Charakteren, die mir ans Herz gewachsen sind und die ich nicht ziehen lassen wollte. Die Autorin ist eine Entdeckung wert und ich bin gespannt auf mehr von ihr. Eine heiße Sommergeschichte, getragen durch emotionale, authentische Charaktere. „How my Summer went up in Flames“ ist überaus unterhaltend und ließ mein Fernweh lichterloh brennen.

 

 

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    7 Nestgeflüster zu “Rezension zu „How my Summer went up in Flames“ von Jennifer Salvato Doktorski”

    1. crini am 10. Juli 2013 um 18:26 Uhr

      Klingt ja nach einem perfekten Buch für den Sommer 🙂
      Hab nur einfach noch zu viele Contemporarys im Regal rum stehen, dafür dass ich die gar nicht so oft lese^^

      • Sandy am 10. Juli 2013 um 19:19 Uhr

        Och, bei deinem Tempo hast du das innerhalb von 2-3 Stunden gelesen. 😛 Ist doch so dünn. Und wenn man das ebook nimmt, ist man rasend schnell durch.

    2. Paperdreams am 10. Juli 2013 um 17:40 Uhr

      ES MUSS ÜBERSETZT WERDEN!:D Tolle Rezi mit der du mich seeehr neugierig und hibbelig gemacht hast! Lese in letzter Zeit ja irgendwie nur so Zeug (liegt bestimmt an der Klausurenphase!:D) und das würde perfekt in mein Beuteschema passen!

      • Sandy am 10. Juli 2013 um 19:18 Uhr

        Ja, absolut. Diese Art von Bücher sind so schnell gelesen. Einfach das Gehirn abschalten und fallen lassen.
        Wäre so ein schönes Summer Read für den cbt/cbj Verlag. Aber es ist auch unglaublich einfach in Englisch zu lesen. Warten müsstest du nicht. *zwinkerzwinker* 🙂

        • Paperdreams am 10. Juli 2013 um 19:53 Uhr

          Im Grunde sollte ich echt mal auf Englisch lesen, nur der Kram, den ich da für die Uni lesen muss reicht mir eigentlich 😀 Außerdem ich bin so faaaaul! Argh

    3. Captain Cow am 10. Juli 2013 um 17:30 Uhr

      Hua, das klingt richtig schön. War auch etwas skeptisch als ich die Beschreibung das erste Mal gelesen habe, mit diesem Totalausfall. Aber es klingt nach einem Buch, das einen so richtig in entspannte Sommerstimmung versetzt und bei dem man zwar mitfühlen aber nicht mitdenken musst. Merke ich mir mal… Ist bestimmt optimal für die stressige Lernzeit als kleine Pause für den Kopf, vielen lieben Dank! 🙂

      • Sandy am 10. Juli 2013 um 19:15 Uhr

        In der Kurzbeschreibung wird Rosie ja eher als Psycho dargestellt. Ist im Buch aber nicht so. Der Eindruck täuscht also definitiv. Sie ist halt total verloren, nachdem sie ihr Ex abgesägt hat. Und ja, entspannte Sommerstimmung stimmt. Ich bin ja eher ein langsamer Leser. Das Buch hatte ich rasend schnell gelesen (innerhalb eines Tages). Hast du im nu durch. 😀

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