Rezension zu „Smaragdgrün“ von Kerstin Gier

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Smaragdgrün

 

 

Die Autorin:

Kerstin Gier ist bereits seit Jahren eine bekannte Schriftstellerin. Bereits ihr erstes Buch “Männer und andere Katastrophen” wurde zu einem mega Erfolg und sogar verfilmt. Doch dabei ist es lange nicht geblieben. Es wurden unter anderem mit Romanen wie “In Wahrheit wird viel mehr gelogen”, ”Für jede Lösung ein Problem” und ”Gegensätze ziehen sich aus” von Frau Gier die Bestsellerlisten erklommen. Mit Rubinrot und Saphirblau, erschienen im Arena Verlag Würzburg, sind ihr weitere Leseschmäuse gelungen. Nun ist es soweit: mit Smaragdgrün schließt sich der Edelstein-Kreis.

 

 

Buchbeschreibung-/inhalt:

Smaragdgrün ist das letzte Buch um die Zeitreisende Hauptprotagonistin Gwendolyn Shepard. Der Edelstein-Kreis soll vollendet werden. Aber wird es wirklich auch geschehen?

Gwen’s Enttäuschung über Gideon, der ihr seine Liebe allem Anschein nach nur vorgetäuscht hat, könnte nicht größer sein. Sie ist komplett fertig mit den Nerven und rasend vor Wut. Und während Xemerius, ihr Kumpel und Wasserspeicherdämon, nur noch entnervt ist und sie kurzum zum „Zimmerbrunnen“ umbenennt (wobei sie sich zur Fontäne entwickelt im laufe des Buchs…aber pssh), findet sie in Leslie über eine nächtliche telefonische Therapiestunde die rettende Schulter. Nachdem für ein paar Stunden die Tränen getrocknet sind, erinnern Leslie und Xemerius daran, dass Gwen eine Aufgabe zu lösen hat. Während sich Gwen in ihrem Gefühlchaos versuchte zurecht zu finden, begab sich nämlich Leslie ausgerechnet mit Raphael (Gideon’s Bruder) auf Rätsellösung für die Koordinaten. Und war natürlich wieder erfolgreich. Nur für Gwen sind all diese neuen Informationen kryptisches Zeug. Und sie weiß sowieso nicht mehr, nach der Enttäuschung mit Gideon, wem sie überhaupt noch trauen kann. Wer spielt ein böses Spiel mit ihr und wer verfolgt den guten Weg? Soll sie Lucy und Paul glauben, die behaupten der Graf von Saint Germain spiele falsch? Oder soll sie sich still verhalten und ohne zu murren die Aufträge der Wächter ausüben? Sie begibt sich auf einen ihrer Elapsierungen durch die Zeit auf eigene Faust auf Wahrheitsfindung. Und bekommt vor Ort Unterstützung. Von wem?  Ihrem längst verstorbenen Großvater 😉 Doch das, was sie während diesen mehrfachen Begegnungen erfährt, übertrifft alles. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit….

 

 

Persönliche Meinung:

Die von mir dargelegte Inhaltsangabe liest sich sicher teils kryptisch, aber das soll es auch. Denn Smaragdgrün ist ja das letzte Buch. Hier zu viel zu verraten wäre fatal!

Das letzte Buch. Bei diesem Gedanken, werde ich auch jetzt beim Schreiben irgendwie wieder melancholisch. Es ist ein Gefühl aus „es ist vorbei? Neeein!“ und  „hach, was für eine wahnsinns Reise mit einem fulminalen Ende. Gut so! So soll es sein.“ Was ich sagen kann ist, dass Kerstin Gier Gwendolyn ihren Weg gehen lässt ohne diesen vorzugeben. Und genau das gefällt mir. Smaragdgrün hat mich gefesselt, zum lachen und zum weinen gebracht, und ja…verwirrt. Und wie!

Viele Charaktere in dieser Trilogie sind mir furchtbar ans Herz gewachsen. Allen voran natürlich Gwendolyn und ihre beste Freundin Leslie. Bei Gideon war ich persönlich lange nicht sicher, wie ich den so finden soll. Sogar oder vorallem im letzten Band. Aber er bewährt sich.

Mein kleiner Superstar ist allerdings Xemerius mit seiner frotzeligen großen Klappe. Ich liebe ihn wie viele von uns! Er wird mir richtig fehlen.

Xemerius‘ Baldachin-Lied:

„Gidi und Gwendolyn, die knutschen unterm Baldachin, Baldachin, der krachte, Xemerius der lachte.“

Und ich finde es auch schön, dass Gwen’s Geschwister, Nick und Caroline, mehr noch in die Geschichte eingebunden werden. Vorallem der kleine Nick kann stolz auf sich sein.

Die Überraschungen in Smaragdgrün haben mich umgehauen. Mit dem Verlauf habe ich überhaupt nicht gerechnet. Und auch hier nochmals ein dickes Lob an Frau Gier. Den Leser zu überrumpeln kann sie zweifelsohne hervorragend. Während ich eine der wichtigsten Schlüsselszenen gelesen hatte, saß ich nämlich in meinem lieblings Suppenladen und verschluckte mich fürchterlich an meinem Curryeintopf.

Ich hatte um ehrlich zu sein etwas Angst, ob durch den Zeitdruck unter dem sich Kerstin Gier befand, vielleicht die Spannung an sich etwas abflauen würde. Aber ich bin mehr als glücklich und zufrieden. Die Geschichte hat in keinster Weise gelitten. Im Gegenteil!

Und zu der Verarbeitung des Covers von Smaragdgrün geht auch noch ein riesen Lob an die Grafikabteilung und den Arena Verlag. Danke schön! Das Buch ist sicherlich ein paar Euro teurer, als wie Rubinrot und Saphirblau, allerdings ist die Qualität nach meinem Tastgefühl auch noch einen Tick besser. Und das Buch ist 96 Seiten länger wie der 2. Band. Also, an alle die etwas geschockt sind beim Kauf: habt Erbarmen. Es lohnt sich doch.

Für mich ist die Edelstein-Trilogie das schönste, gefühlvollste, witzigste und spannendste an Lektüre was ich in diesem Jahr lesen dürfte. Diese Bücher werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Und ich bin neugierig, wie die Entwicklung für die Verfilmung zu Rubinrot ausschauen wird.

 

 

Buchtitel: Smaragdgrün

Seiten: 496 (gebundene Ausgabe)

Verlag: Arena

ISBN: 3401063480

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    3 Nestgeflüster zu “Rezension zu „Smaragdgrün“ von Kerstin Gier”

    1. myriel am 18. Dezember 2010 um 16:10 Uhr

      Ja, deutsche Filme halt *seufz*

      Die Bücher sehen doch im Regal nebeneinander sooooooo schön aus, oder? Hach ich könnts mir ständig anschauen 😀

    2. Sandy am 18. Dezember 2010 um 16:05 Uhr

      Danke! Mir geht es mit der Verfilmung ähnlich, aber ich bin gespannt was daraus gemacht wird. 🙂

    3. myriel am 18. Dezember 2010 um 15:46 Uhr

      Sehr schöne Rezi 🙂 Mir gings nach dem Ende ja genau so.
      Warten wir also gespannt auf die Verfilmung, ich bin da zwar eher skeptisch muss ich zugeben, aber ich lass mich selbstverständlich gern vom Gegenteil überzeugen.

      Ich glaub irgendwann werde ich nochmal alle drei Bücher direkt hintereinander weg lesen 😀

      *wink*

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