Rezension zu „Beautiful Disaster“ von Jamie McGuire

Kategorie: Rezensionen, Up(to)date | 9 Nestgeflüster

 

beautiful disaster

 

Beautiful Disaster

Autorin: Jamie McGuire

Format: ebook

Seitenzahl Printausgabe: 434

Verlag: Atria Books

Sprache: Englisch

ASIN: B008JMKN4Y

 

 

 

 

Die Autorin…

Jamie McGuire wurde in Tulsa, Oklahoma geboren. Sie wurde von ihrer Mutter Brenda in Blackwell, Oklahoma, aufgezogen, wo sie ihren High School Abschluss im Jahr 1997 machte. Jamie besuchte das Northern Oklahoma College, die University of Central Oklahoma und das Autry Technology Center, wo sie mit einem Diplom in Radiography abschloss.

Jamie lebt jetzt mit ihren drei Kindern und Ehemann Jeff in Enid. Sie teilen ihre 30 Hektar großes Zuhause mit vier Pferden, vier Hunden und Rooster die Katze.

Jamie McGuire veröffentliche die Providence Trilogie, und ist Autorin des The New York Times Bestseller Beautiful Disaster. Wenn sie nicht schreibt, verbringt Jamie ihre Tage mit ihren Hunden.

„Beautiful Disaster“ wird in Deutschland am 16. April 2013 beim Piper Verlag erscheinen.

 

 

 

Der Plot…

Die neue Abby Abernathy ist ein gutes Mädchen. Sie trinkt oder flucht nicht und hat gute Noten. Die neue Abby trägt mit Vorliebe Perlenohrringe und hat eine entsprechende Anzahl von Strickjacken in ihrem Kleiderschrank. Sie glaubt, dass sie mit dem Neubeginn an der Eastern University weit genug weg ist von ihrer dunklen Vergangenheit.

Doch dann trifft sie auf ihn, Travis ‚Mad Dog‘ Maddox. Er ist Sex auf zwei Beinen, tätowiert, traumhaft gebaut und hat einen entsprechenden Ruf. Jeder weiß, dass Travis sie alle kriegt…und das er legendäre Fausthiebe verteilt. Er verbringt seine Nächte damit Geld im Kampfring zu verdienen, und seine Tage als der ultimative Abschlepper.

Entgegen Travis kleinen Avancen Abby gegenüber, bleibt sie stark und entwickelt so etwas wie Pseudohass. Doch das hält nicht lang. Daher versuchen sie es zur Abwechslung mit Freundschaft. Denn Travis ist fasziniert von diesem Mädchen, dass allem Anschein nach komplett gegen ihn imun ist. Doch eines Tages wendet sich mit einer Wette das Blatt. Gewinnt Travis den Kampf gegen einen starken Gegner, muss Abby einen Monat lang zu ihm ziehen. Verliert er, muss er gänzlich auf Sex verzichten.

Die Frage hier ist demnach nicht nur, wer am Ende als Sieger aus dem Ring steigt. Abby und Travis entfachen ein irres Disaster.

 

 

 

 

Meiner Ansicht nach…

Mich verfolgte das Cover zu „Beautiful Disaster“ in den letzten Monaten oft, habe mir jedoch nie die Mühe gemacht die Kurzbeschreibung zum Buch zu lesen. Während ich vor kurzem merkte, dass mich ein anderes Buch stimmungstechnisch nicht so sehr für sich gewinnen konnte, wurde mir wieder Jamie McGuires Buch empfohlen. Spontan lud ich es auf meinen Kindle und begann zu lesen. Das Gefühl für eine Contemporary Romance Geschichte war da und ich hatte richtig Lust drauf. In meinem Leseverhalten spielte sich das auch wieder. Noch nicht mal zwei Tage später las ich den letzten Satz.

Mit einer niedrigen Erwaltungshaltung dieses Buch zu lesen, ist wohl das Beste was man tun kann. Der Überraschungseffekt haut einen nämlich buchstäblich aus den Socken. Ja, „Beautiful Disaster“ setzt Süchte frei. Es ist kaum möglich aufzuhören. Aber was ist dran an der Geschichte um das zunächst unscheinbar wirkende Mädchen Abby und dem Adones Travis?

Der Titel ist Program, passt wie Travis‘ Faust auf sein gegnerisches Auge. Zu Beginn dachte ich noch, dass nur einer Person der Buchtitel zuzuschreiben ist. Nämlich Travis und seinem Hang zu brutalen Kämpfen und hemmungslosen One-Night-Stands. Doch schon bald zeigt sich, dass Abbys Strickjacken und verklemmtes Verhalten falsche Maskerade sind. Diese Frau ist nur minimal weniger beschränkt wie ihr kämpferisches Gegenüber. Beginnen tut alles damit, dass er ihre Strickjacke mit dem Blut seines k.o. geschlagenen Gegners vollsaut. Am nächsten Tag treffen sie sich auf neutralem Uni-Gelände wieder und Abby beschließt, Travis nicht zu mögen. Wie laaaangweilig…DENKSTE! Es folgen Wortgefechte zwischen Travis und seinem auserwählten ‚Pigeon‘ (Täubchen). Sie bringen die örtliche Gerüchteküche nicht nur zum brodeln, sondern lassen – laut dem gesamten Uni-Campus – angeblich nichts anbrennen. Doch eine Wette bringt die zwei Kampfhähne zunächst freundschaftlich zusammen. Die Karten werden neu gemischt. Während Travis sich zum ersten Mal bei einer Frau wohl fühlen kann ohne deren BH-Verschluss zu öffnen, merkt Abby das mehr in Travis steckt.

Doch diese beiden sind Naturgewalten, die sich nicht unter Kontrolle kriegen lassen. Und wenn Gefühle dazwischen kommen, ist die Katastrophe ganz groß. Es ist in Bezug auf dieses Buch wahrlich keine Übertreibung. Mit Abby und Travis hat man seinen eigenen Kampf auszutragen. Sie können nicht miteinander und ohne einander schon mal erst recht nicht. Der Leser bekommt das auf jeder Seite aufs Schärfste um die Ohren geschlagen. Aber was für ein Genuss es für mich war, diese Geschichte zu lesen. Ich mochte den Erzählstil – trotz des ruppigen Jargons – unglaublich gern. Dabei war daran noch nichts mal außergewöhnliches. Die Geschichte ist furchtbar einfach gestrickt, aber Jamie McGuires Figuren gingen mir unter die Haut. Sie setzten mein Herz in Flammen. Gut, das Ende war doch ‚over the top‘, aber es passte perfekt zu diesen Figuren. In manchen Fällen kann es halt auch nach hinten losgehen. Jamie McGuire hat es oftmals mit Travis und Abby überspannt, aber es war bemerkenswert glaubhaft und ich konnte trotzdem nicht genug kriegen.

Entsprechend neugierig bin ich auf das zweite Buch „Walking Disaster“, welches im April erscheint und aus Travis‘ Sicht geschrieben ist. Na, wenn das nicht interessant wird, weiß ich auch nicht.

 

 

 

 

Tacheles…

Von Seite 1 bis zum Ende des Epilogs ist dieses Buch eine Achterbahn der Gefühle. Umwerfend, zum Haare raufen, mit vielen ‚Wtf‘-Momenten im Kopf. Kurzum: ein fulminales Disaster! Die Charaktere trieben mich ÜBER den Rand des Wahnsinns und haben mich ausgesaugt. Toll! Wer Bad-Boy Geschichten mit einigen abgeschmakten Sprüchen mag, wird „Beautiful Disaster“ verschlingen. Guarenteed, Pidge!

 

 

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    9 Nestgeflüster zu “Rezension zu „Beautiful Disaster“ von Jamie McGuire”

    1. Reni am 23. März 2013 um 23:03 Uhr

      Deine Review ist mal wieder höchst erfrischend. Mir ging es komplett wie dir. Kaum begonnen war ich richtig gefangen und es ist einfach nur herrlich wie ♥Travis♥ hier um Pigeon kämpft und dabei schon leichte Stalkerqualitäten an den Tag legt – bei ihm war es irgendwie süß, wie er leidet. Da bin ich schon sehr gespannt auf „Walking Disaster“, wenn die Story nochmal aus seiner Sicht beleuchtet wird. Obgleich ich mir noch nicht ganz vorstellen kann, wie das ablaufen soll. Pigeon war aber auch nicht ohne und ich musste so schmunzeln, wie sie erst mal Travis Familie beim Pokern über den Tisch zog oder sich ganz am Anfang extra hässlich machte. Schon eine tolle, prinkelnde Lovestory, die ich glatt nochmals lesen könnte. Das Ende war dann wirklich ein bisschen too much. Aber es passte einfach zur „leicht“ durchgeknallten Story. Schön, dass sie dir auch so gut gefallen hat. 🙂

      Liebe Grüße
      Reni

    2. Kermit am 15. März 2013 um 11:32 Uhr

      Jaaa, es hat dir gefallen 😀 Ging mir gefühlstechnisch genau so mit diesem Buch und ich konnte es nicht aus der Hand legen. (Was schlecht ist, wenn man es in der Bahn liest und EIGENTLICH aussteigen sollte). Das Ende war ein bisschen, nya, aber ansonsten ein richtig tolles Lesevergnügen.

      „Walking Disaster“ werde ich mir aber wohl (erstmal) nicht zulegen. Das erzählt ja die gleiche Geschichte noch einmal und so toll ich Travis auch finde, aber da muss erst der SuB kleiner werden :o)

      Es lohnt sich übrigens wirklich, die Print-Ausgabe im Regal stehen zu haben. Das Cover ist in echt sogar – auch wenn das kaum möglich ist – noch schöner, als auf den Bildern.

      Liebe Grüße,
      Kermit

      • Sandy am 16. März 2013 um 19:49 Uhr

        Haha, jaja…das Problem war ja, dass ich den Samstag und Sonntag gelesen hatte und dann nur noch 15% vor mir hatte zum lesen. Leider musste ich den Montag dann arbeiten. Kannst dir vorstellen, dass ich etwas hibbelig war und immer dachte: „ICH.WILL.WEITERLEEESEN.“

        Bei dem Ende sind wir uns wohl alle einig. Es hat zu den beiden gepasst und nur deshalb habe ich es mit einem genervten Augenrollen hingenommen. Aber ansonsten wirklich toller Erzählstil, der an die Seiten kettet. Ich muss unbedingt mehr aus dem Bereich lesen und habe mir schon „Easy“ von Tamarra Webb auf den Kindle geladen. 😛 Das soll noch besser sein.

        „Walking Disaster“ möchte ich schon gerne lesen. Travis Herkunft erfahren, mehr über seine Familie wissen halt. Kann dich ja dann informieren, ob es sich nicht vielleicht doch für dich lohnen würde zu lesen. 😉

        Und auf die Print-Ausgabe giere ich schon. Vielleicht sogar das signierte HC. Mal schauen, ist ja kein Sub-Buch dann für mich. 🙂

        LG

    3. Damaria am 14. März 2013 um 15:28 Uhr

      Jaaajaaaaa, wunderbare Rezi und ich stimme absolut zu. Und, äh, absolut, das Ende war etwas zu over-the-top. Auf Deutsch hätte ich augenrollend frustriert aufgestöhnt. Trotzdem genial! Mittlerweile kann ich mir fast nicht mehr vorstellen das Buch auf Deutsch zu lesen. Ich denke vom fucking awesome Flair ginge da einiges verloren 😉
      Grüß dich lieb!
      Damaris

      • Sandy am 16. März 2013 um 19:42 Uhr

        Stimme dir da absolut zu. Reni sagte auch schon, dass es interessant sein dürfte wie Piper den Jargon übersetzt hat. Ich bin wirklich gespannt, was die deutschen Leser dann sagen und ob das awesome feeling genauso rüberkommt wie bei uns.

        Liebe Grüße zurück! 😀

        • Damaris am 18. März 2013 um 18:10 Uhr

          Damaria?? Tsss, wenn man sich schon beim eig. Namen verschreibt *lach*. „Easy“ ist auch ein sehr gutes Buvh dieses Genre. Es ist aber viel zahmer als BD, nicht so mit Flüchen überladen u. Lucas Maxfield fand ich auch nicht soo Bad Boy-like, eher lieb. Trotzdem super!!
          Ach und wo wir beim Thema BD auf Deutsch sind: „Es war schön dich kennenzulernen, Täubchen.“ – ist ein Auszug aus der dt. Leseprobe. Neeee, damit bin ich froh, das Buch auf Englisch gelesen zu haben. Bin mal gespannt, was die Meinungen der Leser sind, die nicht das original kennen. Ich glaube, ich täte mich mit der Übersetzung schwer 🙁
          Drück dich!!!
          Damaris

          • Sandy am 20. März 2013 um 10:34 Uhr

            Ja, das wurde mir über „Easy“ auch schon gesagt. Gegen weniger „weird“ habe ich nichts einzuwenden. Bin mal gespannt drauf. 🙂

            Liebe Grüße

    4. Favola am 14. März 2013 um 13:21 Uhr

      Hoi Sandy

      Das Buch erscheint ja bald auf Deutsch . . . darauf habe ich schon lange gehofft 🙂
      Es ist auch schon auf meiner Wunschliste . . . und deine Rezension hat das bestätigt . . .

      lG Favola

      • Sandy am 16. März 2013 um 19:39 Uhr

        Also, ich sag mal das Buch sollte umgehend nach Erscheinen in deinen Händen zum Lesen landen und nicht erst einen Umweg auf die Wunschliste oder Sub machen. 😉 😀

        LG

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